Bauplan für das digitale Ökosystem von KMU’s

Gleich zu Beginn: Es gibt keinen einheitlichen Bauplan eines digitalen Ökosystems, aber natürlich Fundamente und Trägerelemente, die für alle KMU’s gelten. In der Detailplanung unterscheidet sich jeder Bauplan abhängig von der Branche und den angebotenen Produkten und Dienstleistungen.

Anhand unseres Kunden FREM zeigen wir Ihnen, wie ein digitales Ökosystem aufgebaut werden kann und was es dazu braucht.

FREM ist eine Agentur, die auf Lohn- und Gehaltsverrechnung spezialisiert ist. Mit ihren zehn Mitarbeitern und ihren zahlreichen Dienstleistungen hilft das Unternehmen seinen Kunden in diesem Bereich deutlich Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern.

Anhand unserer New Market Selling-Strategie bauten wir das digitale Ökosystem auf und erweitern es jetzt laufend. Das sind die Bauschritte:

1. Digitale Produkte

Die durchschnittliche Verweildauer auf Webseiten ist kurz. Selbst bei einer sehr guten Verweildauer haben Unternehmen selten mehr als 120 Sekunden, um ihre Produkte zu verkaufen. Daher war unser erster Schritt, dass wir gemeinsam mit FREM Produkte wie „Kostenanalyse“ oder „Employer Benefit“ formulierten, die leicht und schnell zu verstehen sind.

2. CTA-Webseite

Wir konzipierten und gestalteten eine Webseite mit einer Landingpage, die es den Besuchern innerhalb von 30 Sekunden ermöglicht, das gesamte FREM-Leistungsspektrum zu erfassen. Der CTA, also der Call-to-Action das Unternehmen zu kontaktieren, zieht sich durch die gesamte Webseite und ist bei jedem Produkt ein fixer Bestandteil.

3. Produkte-Blog

Ein zentrales Element des digitalen FREM-Ökosystems ist der Blog. Wöchentlich gibt es darin Detailbeschreibungen zu den Produkten. Jeder Artikel ist als Subseite aufgesetzt, Das hat den Vorteil, dass wir mit gezieltem Targeting so wirklich nur die Personen ansprechen, welche sich dafür auch interessieren. Der Aufbau in Subseiten ist aber auch SEO-freundlich. Google belohnt das, indem die Seite besser gereiht wird. Mit dem Blog erhöhen wir auch den organischen Traffic – also Personen, die nach einem Thema googeln und so auf die Webseite kommen.

4. Facebook-Ads

Natürlich hat FREM auch eine Facebook-Fanpage. Unser Ziel ist aber nicht der Aufbau einer Fan-Community. Für KMU’s ist es völlig irrelevant, ob sie 10 oder 2.000 Fans haben, da Facebook die organische Reichweite von Postings enorm reduziert hat. Jedes Ihrer Postings kommt also nur bei ganz wenigen Fans überhaupt an. Nur wenn man Geld für Facebook-Ads ausgibt, erhält man sinnvolle Reichweiten. Mit kleinen Beträgen schalten wir darum Facebook-Ads, die auf konkrete Zielgruppen oder geographisch begrenzt geschalten werden. So richtet sich zum Beispiel eine Facebook-Anzeige an die Arbeiter der VOEST oder an türkisch-sprachige Personen. Die Anzeige verlinkt auf den Blog zum Spezialthema „Arbeitnehmerveranlagung“, den es sowohl auf Deutsch und als auch auf Türkisch gibt.

5. Linkedin-Ads

Mit unseren LinkedIn-Ads verfolgen wir die gleiche Strategie wie mit den Ads auf Facebook. Zielgruppengenaues Targeting auf Branchen, Unternehmensgrößen und Positionen in Unternehmen ermöglicht uns, dass wir die Angebote von FREM mit einem geringen Budget ganz gezielt ausliefern. Auch hier verlinken wir wieder zum Blog der Webseite.

Aus diesen fünf Einheiten besteht derzeit das digitale Ökosystem von FREM. Wie jedes Ökosystem ist aber auch dieses ständig in Bewegung und verändert sich. So sind zum Beispiel reine Online-Dienstleistungen angedacht. Aber auch ein Dialogsystem in Form eines Newsletter-Programmes ist in Planung.